joomla!
Dezember 28, 2007
nach einigen ruhigen Tagen vorm Kamin geh’ ich’s wieder an und zieh mir joomla! rein. Erfreulicherweise gibt’s von Video2Brain eine Trainingsvideo dazu – und das wird mein „Fernsehprogramm“ während der kommenden Tagen.
Seifenrezept
Dezember 10, 2007

Traditionellerweise backe ich in der Vorweihnachtszeit keine Kekse, sondern mache Seife. Hier das Rezept.
TRANSPARENTE GLYCERINSEIFE
200 g Talg oder Schweineschmalz (hab ich ersetzt durch Olivenöl)
120 g Kokosfett oder Kokosöl
80 g Rizinusöl
60 g NaOH
125 g destilliertes Wasser
150 g 90%iger Alkohol
100 g Glycerin
100 g Zucker
65 g Wasser
Duftöl nach Geschmack
Wasserlösliche Farben nach Wunsch
Schutzhandschuhe
Schutzbrille
Thermometer, der bis 80° C anzeigt
Gearbeitet wird ständig im Wasserbad (Topf in Topf).
Im Wasserbad erwärmt man das Fett auf 60° C, in einem zweiten Topf löst man das NaOH in dem destillierten Wasser und erwärmt es auf die gleiche Temperatur (Achtung, NaOH ist ätzend, daher bitte Schutzhandschuhe, Schutzbrille verwenden!). Bei einer gemeinsamen Temperatur von eben 60°C mit dem Stabmixer im Wasserbad zusammenmischen. Jetzt beginnt der Verseifungsprozess, die Masse muss bei ca. 77 – 81° C etwa zwei Stunden dahinsimmern. Am besten man deckt den Topf mit Frischhaltefolie und Gummiringerl ab (oder man hat einen durchsichtigen Deckel), damit man den Gelfortschritt beobachten kann. Nach einer Stunde aufrühren, die harten Reste am Rand einrühren und die weitere Stunde verseifen lassen.
Jetzt die Alkohol-Glycerin Lösung vorbereiten: Achtung Alkohol ist leicht entzündlich! Wenn man am Gasherd arbeitet sollte man einen Feuerlöscher bereitstellen. Jedenfalls wird Alkohol und Glycerin gemeinsam vorsichtig auf 60° C erwärmt (Alkohol siedet schon bei 80°C) und die Flüssigkeit als Lösungsmittel für die gelartige Seife in den Wasserbadtopf unter ständigem Rühren mit dem Stabmixer geleert.
Wieder den Topf zudecken und 30 Minuten schwach kochend halten. Es sollten alle Seifenteile aufgelöst sein.
Während des Kochens wird die Zuckerlösung aufbereitet: Man löst den Zucker in Wasser – das ganze wird zum schwachen Kochen gebracht, bis der Zucker vollständig aufgelöst ist und im dünnen Strahl vom Löffel läuft. Topf vom Feuer nehmen und die Zuckerlösung dazurühren. Danach die Masse 20 Minuten ruhen lassen, man deckt den Topf zu und lässt die Masse auf ca. 60° C abkühlen.
Die überkühlte Masse kann mit Schaum bedeckt sein, den abschöpfen. Jetzt können auch die Duftstoffe dazugegeben werden. Die flüssige Seife in Formen gießen. Die Seife muss jetzt 2 Wochen ruhen um zu trocknen. Dann aus der Form drücken. Fertig!
Liebesleben
Dezember 7, 2007
… und schon wieder war ich im Kino. Diesmal bei der Österreich-Premiere von Liebesleben (nach dem gleichnamigen Roman von Zeruya Shalev). Der Film ist extrem spannend, erotisch und liefert traumhafte Bilder von Jerusalem und Tel Aviv. Auch wer das Buch kennt wird nicht enttäuscht sein – zumindest ist es mir so ergangen. Prädikat: sehr wertvoll.
nikolo?
Dezember 6, 2007
Web 2.0
Dezember 5, 2007
Was ist das Web 2.0? Dieser Frage sind wir im Modul 4 in der Wiener Hauptbücherei nachgegangen.
Import Export
Dezember 5, 2007
War gestern im Kino und hab mir Import Export von Ulrich Seidl angesehen. Kein Wunder, dass der Film bereits soviele Preise abgestaubt hat (Hauptpreis Bangkok World Film Festivals und bei den Filmfestspielen in Yerewan in Armenien, bestes Darstellerensemble in Palic (Serbien)).
Die Szenen, die in den Medien ausführlich besprochen wurden (Prositituierte muss bellend auf allen Vieren knien, Pflegeheim) haben mich schon sehr berührt – aber viel mehr schocking fand ich die Roma-Siedlung in Kosice, Slowakei. Ich befürchte, dass diese Anlage wirklich existiert und es nicht Kulissen waren (ich werde mal fragen). Soetwas darf es in der EU einfach nicht mehr geben!
Prädikat: absolut sehenswert, ein weiterer Kultfilm von Seidl
