OS X mit Vista verbinden
Februar 5, 2009
Für alle die nicht stundenlang herumprobieren wollen und dann scheitern: Gleich den Artikel lesen!
http://www.it-techblog.de/netzwerk-zwischen-os-x-und-windows-vista-einrichten/06/2007/
Der Tindaya und die Guanchen oder Rückblick in die Urgeschichte
Januar 16, 2009
Es ist wahrhaftig faszinierend nach dem kurzen aber pfadlosen Aufstieg über Kaktus und Stein die rund 5000 Jahre alten “Fußabdrücke” zu sehen. Der heilige Berg Tindaya ist übersät mit den Felsritzungen (Petroglyphen, gr., petro = stein, fels, glyphein = ritzen, einmeisseln), rund 210 sollen es sein. Bevor man aufsteigt, benötigt man ein Bewilligung, die das medio ambiente (die Umweltbehörde, Infos dazu am Ende des Artikels) ausstellt. Die Bewilligung zu erhalten ist nicht aufwändig und empfiehlt sich, da der Guide Dave jede Person ohne Permíso sofort vom Berg weist. Dave ist aber nicht nur ein strenger Kontrolleur, sondern v.a. ein wichtiger Part bei der ganzen Sache: Ohne ihn findet man bestimmt keine einzige der teils verwitterten, teils gut versteckten Felsgravuren.

Der erste und einzige Wegweiser

Ein Stück Weg (noch!)

Anfänglich sieht man vielleicht nur ein paar Striche, doch das ist das erste Fußpaar, das man am Tindaya findet: Die schmale Seite sind die Fersen, hier stehen also zwei paar Füße quasi Rücken an Rücken.

Recht dunkel aber schön zu erkennen sind die Zehen. Im Vordergrund dürfte ein kleinerer Fuß in einem größeren sein?

Diese Füße sind die einzigen, die Richtung Himmel zeigen, also auf einer Felswand vertikal eingeritzt wurden. Alle anderen sind immer am Boden zu finden. Lt. Dave dienten sie zur Anbetung von Himmel, Sonne, Sterne, Mond etc.

Stark verwittert.

Mehrere Füße, Zehen schön herausgearbeitet

Fuß mit doppelter Ferse

Ovale Form mit seitlicher Zeichnung. Die einzige dieser Art am Tindaya. Dave hat versucht es uns zu erklären... leider hab ich ihn da nicht so gut verstanden. Evt. weiß ja jemand was diese Form bedeutet?

Auch stark verwittert. Interessant bei diesem Petroglyph ist, dass diese Füße ausgehöhlt sind, d.h. nicht nur rundherum gemeiselt, sondern auch die Fußfläche schön gleichmäßig herausgearbeitet wurde (evt. hier im Web nicht gut erkennenbar).

Großer Fuß! Apropos Größe: die meisten Füße sind so zwischen 15 und 20 cm lang, dieser hier war vielleicht sogar rund 30 cm? Wir habens nicht abgemessen...

Die Sonnenuhr. Ein eingemeiselter Halbkreis, der unten ausgebrochen ist. Die Sonnenuhr befindet sich auf einem Stück Fels, der extra auf die Plattform im Gipfelbereich hinaufgehievt wurde. Im Gipfelbereich befinden sich rund 70 weitere Petroglyphen, die aber aufgrund ihrer Exponiertheit nur noch recht undeutlich zu erkennen sind.

noch ein Fuß, "entdeckt" beim Abstieg

Die allerschönsten Füße! Genial, nicht wahr?

Das aufgeregte und glückliche Forscherpaar am Gipfel!
Bewilligung, Permíso:
Ministerio de Medio Ambiente, Puerto del Rosario, Tel.: 928 85 21 06 bzw. in Morro Jable, Tel.: 928 86 11 15, Mo-Fr: 8-15 Uhr, sprechen neben Kanarisch angeblich auch Englisch, http://www.marm.es/
Rechnet mit einer Durchlaufzeit von ca. 1 Woche. Die Bewilligung wird für eine Person ausgestellt (Passkopie beilegen) und X BegleiterInnen. Die Bewilligung ist nur für einen bestimmten Tag gültig!
Runzel-Erdäpfel
Januar 5, 2009
oder wie die Kanaren sagen: papas arrugadas
hier das Rezept der gleichermaßen köstlichen und einfachen Beilage:
Zutaten:
- sehr viel (grobes) Meersalz
- kleine Erdäpfeln, die kleinsten, die man bekommen kann (in Österreich z.B. Kipfler)
und so geht’s:

Zutaten (leicht verwackelt... ;/)

Wasser in den Topf geben und soviel Salz hinzufügen, bis der Probeerdäpfel aufschwimmt

Dann die restlichen Erdäpfeln dazu und solange kochen bis sie durch sind

dann das Wasser abgießen, die Erdäpfeln verbleiben jedoch noch im Topf

Die Herdplatte auf die kleinste Stufe zurückdrehen und den Topf draufstellen. Das restliche Wasser ausdampfen lassen...

dadurch bildet sich eine Salzschicht rund um die Erdäpfeln. Läßt man sie noch ca. 5 Min. stehen bilden sie Runzeln und ...

... fertig sind die Runzelerdäpfeln!
Fisch á la Maria
Januar 4, 2009
Mario Castillo, die nicht nur wundervoll kochen kann, sondern auch ein feines Appartement auf Fuerteventura vermietet, hat uns gestern zum Fischessen eingeladen und mir einen Trick verraten, wie man Fisch ganz einfach und noch schmackhafter macht, und zwar:
- Kartoffelscheiben und Zwiebelstücke kurz in relativ viel Öl in einer Pfanne anbraten
- auf einem Backblech verteilen
- Fischstücke darauf platzieren
- im vorgeheizten Backrohr etwa 20 min. garen
- in dem Öl der o.a. Pfanne Saft einer Zitrone und etwas Essig einrühren
- über das Blech mit dem Fisch gießen. Fertig!
Leider habe ich nun kein Foto davon.
Speziell für Peter :)
Dezember 17, 2008
und Babsi, falls sie ihm was Scharfes kochen möchte.
Frei nach dem Motto: Die Dosis macht das Gift!
Pimientóns de Padrón
Zutaten:
- Pimientón (scharfe Pfefferoni)
- grobes Meersalz
- Olivenöl
- Knoblauch

Die Zutaten im Überblick.
nun geht’s los:

Pfefferonis waschen

Pfefferoni vorsichtig kosten...

hab ich nicht gesagt: vorsichtig! :)?

nun gut, weiter: Pfefferonis abtrocknen und...

in einer kleinen Pfanne viel Olivenöl und halbierten Knoblauch glasig anbraten ...

Pfefferonis dazu, weiterbraten ...

und zum Schluss mit dem grobkörnigen Salz bestreuen. Heiß servieren, Weißbrot dazu - schmeckt köstlich!
Herbstbilder
Oktober 10, 2008
Der Herbst ist für mich die schönste Jahreszeit – alles ist in ein gelbes, warmes Licht getaucht (vorausgesetzt die Sonne scheint) und die Natur zeigt sich-in-allen-Farben. Ja! Klingt abgedroschen, aber ist es nicht so? Knallrote, gelbe, hellgelbe Blätter, … einfach wunderschön.
Einige Eindrücke habe ich letztes Wochenende mit meiner neuen Nikon D40 einfangen – OK, die Muscheln sind jetzt nicht DAS Herbstmotiv, aber sie waren eben auch grad am Chip.
Schau schau…
Juli 21, 2008
auf Spiegel-Online gibts einen Artikel von mir wie man seine Urlaubsbilder mit Gimp “aufbrezelt”. Einzig der Fachbegriff aufbrezeln stammt von der Redaktion, sonst ist alles wirklich von der Autorin :)
Der beste Song ever
Juli 21, 2008
Wie Erinnerungen an ein vergangenes Leben … gerade noch lauschte ich das Jonny Cash Album als er Mercy Seat mit seiner rauhen Country Song Stimme sang. Und plötzlich waren sie wieder da … all die Abende in der Arena und Nick Cave and the Bad Seeds, einfach genial:
Zum Mitsingen:
http://www.lyricsdepot.com/nick-cave-and-the-bad-seeds/the-mercy-seat.html
Seltsame Schriften – Problem gelöst
Juli 3, 2008
Da merkt man erst wie abhängig man von wikipedia & co ist… Ich hatte heute das Phänomen, dass diese und manch andere Seite wie folgt dargestellt wurde:
Das Problem bemerkte ich zunächst im Firefox 3, versuchte es natürlich sogleich mit Zeichensatz und Schriftart umstellen, als das nichts half dachte ich an ein Bug (FF ist ja schließlich noch ganz frisch). Aber als das auch im Safari auftrat, begann ich ernsthaft zu suchen. Fakt ist, dass irgendeine Systemschriftart defekt ist, bzw. manche Helveticas so etwas anrichten können. Wer Mac’s kennt, weiß, dass das mit den Schriftarten und deren Verwaltung so eine Sache ist. Verteilt auf zig Ordner, recht komplex die Sache.
Dank http://www.macuser.de/ war die Sache dann bald gelöst. Und so gehts:
- Download und Installation (manuell in den Programme-Ordner ziehen) von Linotype Font Explorer (http://www.linotype.com/fontexplorerX)
- Leere mithilfe des Programms die Font Caches – die Abfrage erfolgt schon während der Installation.
- Nach dem Neustart öffne das Programm und durchlaufe sämtliche “Zusammenräum”-Funktionen, die es im Menü Werkzeuge gibt.
- Falls es noch Probleme gibt, deaktiviere Helveticas – auch Myriad deaktivieren kann helfen.
Bei mir werden nun die Seiten wieder korrekt dargestellt und ich kann wieder arbeiten :) Darüberhinaus habe ich mit dem Open Source Linotype Font Explorer auf anhieb Freundschaft geschlossen. Zum ersten Mal finde ich Schriftenverwalten nicht mühsam!
office impressionen
Mai 22, 2008





